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Schöne Sitten, Bräuche und Traditionen des Vietnamesischen Tet-Festes

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Ảnh: Trung Hiếu

TBVĐ- Phong tục tập quán Việt Nam trong dịp Tết Nguyên Đán vô cùng phong phú, có sự khác biệt tùy theo vùng miền. Thời Báo Việt Đức xin tóm tắt một số phong tục đặc sắc và phổ biến để các độc giả tại Đức có thể kể lại cho con cháu mình khi gia đình quây quần, tụ họp nhân dịp Xuân về!

Tết Nguyên Đán ở Việt Nam thường rơi vào khoảng cuối tháng 1 đến giữa tháng 2 Dương lịch, kéo dài trong hai tuần – từ ngày “ông Công ông Táo” 23 tháng Chạp đến hết ngày 7 tháng Giêng. Từ “Nguyên” có nghĩa là “đầu tiên”, còn từ “Đán” có nghĩa là “ngày”.

Schöne Sitten, Bräuche und Traditionen des Vietnamesischen Tet-Festes

Das Tet-Fest in Vietnam ist die Neujahrsfeier. Es ist das wichtigste Fest im Jahr und fällt für gewöhnlich auf Ende Januar bis Mitte Februar und dauert zwei Wochen – beginnend mit dem Fest der Küchengeister. Das Wort “Nguyen” bedeutet “das Erste” und “Dan” heißt “Tag” – “Nguyen Dan” bedeutet ursprünglich “den ersten Tag” eines Mondkalenderjahres.

Die Sitten und Bräuche des vietname­sischen Tet-Festes sind sehr vielfältig und ausgeprägt von den jeweiligen regionalen Eigenschaften. Hier eine Auswahl einiger schönen und verb­reiteten Traditionen: Das Fest der Küchengeister.

Im vietnamesischen Volksglauben herrscht die Vorstellung, dass in jedem Haus jeweils ein Geist des Grundstücks, des Wohlstands und des Reichtums sowie drei Küchengeister bewohnen. Dem Aberglauben nach stehen sie uns Menschen im Alltagsleben sehr nahe, sind jederzeit bei uns im Hause anwe­send. Sie helfen uns und warnen uns vor Böses …

Eine Woche vorm „Tết“-Silvester feiert man in Vietnam das Fest der sogenannten Küchengeister. Im Aberglauben treten die Küchengeister immer zu dritt auf: zwei Männer mit einer Frau und gelten als gute Geister/Götter, die über die Familien wachen, bei denen sie „wohnen“. Man glaubt, dass die Küchengeister am 23.12. des Mondkalenders auf drei goldene Karpfen zum Himmels- oder Drachenkaiser emporfliegen und die­sem vom Leben und von guten sowie schlechten Taten der „Erdmenschen“ berichten.

Die Küchengeister heißen auf Vietnamesisch „Táo Quân“ – „Táo“ ist hier kein „Apfel“, sondern „Küche“, „Quân“ bedeutet „König“ – „Táo Quân“ sind also die Geister, die für die „Küchenarbeiten“ der Menschen verantwortlich sind. Die Küche spielt eine wichtige Rolle im Leben aller Vietnamesen. Sie ist nicht nur der Ort, an dem man Essen zubereitet, sondern auch der Ort, wo die ganze Familie sich täglich trifft und miteinander redet, lacht oder isst … Die Küche also ist das Sinnbild für das Glück, das Wohlbefinden und den Reichtum einer Familie.

Die drei Küchengeister werden von allen Vietnamesen sehr verehrt. Man versucht immer, im Alltag miteinander gut und ehrlich umzugehen, weil man Angst hat, dass die Küchengeister dem Himmelskaiser sonst Schlechtes berichten würden und man dadurch vom Himmel bestraft würde.

Wichtige und schöne Traditionen des Tet-Festes

Ein der ältesten und schönsten Bräuche zum Tet-Fest ist „xông nhà“ – das vietnamesische Volk nimmt an, dass der erste Besucher am ersten Tag das Glück und den Wohlstand der ganzen Familie im Neuen Jahr bestimmt. Die geeignete Zeit dafür ist meistens gle­ich nach Silvester. Eingeladen werden Menschen, die im abgelaufenen Jahr Glück hatten oder die aus anderen Gründen als Glücksbringer gelten. Ihr chinesisches Tierkreiszeichen muss zum Beispiel sowohl mit dem des Hausherren als auch mit dem Tier, das das Neujahr symbolisiert, harmonieren. Deshalb betritt man am ersten Tag auch nie ein fremdes Haus ohne ausdrückli­che Einladung.

Einer Legende nach erschien ein Dämon jedes Jahr immer zum Silvester und streichelte über die Köpfe der kleinen Kinder, um sie zu erschrecken. Die Kinder wurden am nächsten Tag krank und hatte hohes Fieber. Ein altes Ehepaar bekam ihren ersten Sohn erst mit 50. Sie machten sich große Sorgen, als das Tet-Fest sich nähert. Da flo­gen 8 Himmelsfeen vorbei und hatten Mitleid mit der Familie, als sie über das Schicksal des Kindes erfuhren. So entschieden sie sich, dem alten Ehepaar zu helfen, und verwandelten sich in 8 goldene Münzen. Das Ehepaar nahmen ein rotes Stück Papier und wickelten die Münzen darein. Als der Dämon erschien und den Kopf des Kindes stre­icheln wollte, blitzten aus dem Papier mehrere goldene Lichter und blende­ten den Dämon, sodass er nur noch davonlief. Seitdem bekommen die Großeltern, die Eltern und die Kinder zum Tet-Fest immer Glücksgeld, in roten Umschlägen eingewickelt, als Symbol für Gesundheitswünsche und Glückssegen.

Ein weiterer wichtiger Brauch ist, dass man am ersten Tag des Neuen Jahres nicht den Müll entsorgen oder das Haus kehren darf, da man ansonsten das Glück aus dem Haus entfernt. Dieser Brauch stammte aus einer Legende über den Händler Au Minh, der eines Tages über eine Brücke lief und plöt­zlich ein „Geschenk“ von der Wasserfee erhielt. Das war ein Mädchen namens Nhu Nguyet. Seitdem hatte Au Minh immer Erfolg im Geschäft und wurde immer reicher und reicher. Doch als Nhu Nguyet einmal zum Tet-Fest aus Versehen eine sehr wertvolle Vase fall­en ließ, wurde sie geschlagen. Sie hatte Angst und versteckte sich in einem Müllhaufen in der Zimmerecke. Au Minhs Frau wusste es nicht und ent­sorgte den Müll mitsamt Nhu Nguyet am nächsten Tag. Damit kehrte sie auch ihr Glück und ihren Reichtum hinaus und wurde wieder arm.

Cẩm Chi (sưu tầm và dịch)